Dieser Artikel wurde von lizenzierten US-amerikanischen Medizinerinnen und Medizinern verfasst und ins Deutsche übersetzt. Er dient zu Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Der weibliche Anteil an Unfruchtbarkeit liegt bei etwa 40–55 % aller Paare, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden. Ovulationsstörungen (OD) gehören bei Frauen zu den Hauptursachen und machen bis zu 25 % der Fälle von Unfruchtbarkeit bei Paaren aus.
OD ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Fruchtbarkeitsproblemen, die zu unregelmäßigen oder ausbleibenden Menstruationszyklen führen. Die Ursachen von OD sind vielfältig; eine der häufigsten ist das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), das weltweit etwa 10–18 % der Frauen betrifft. Wenn du mehr über Ovulationsstörungen und PCOS erfahren möchtest, lies unsere Artikel PCOS-Typen und Behandlungen und Was ist PCOS und welche Symptome gibt es?
Rund um den Begriff „Ovulationsstörung“ gibt es viel Verwirrung – vor allem, weil viele Ovulation als einzelnes Ereignis sehen und nicht als den Prozess, der sie tatsächlich ist. Im Fruchtbarkeitszyklus gibt es viele Stellen, an denen Probleme auftreten können, die zu einer Ovulationsstörung führen.

Ursachen von Ovulationsstörungen
Weitere Ursachen für OD neben PCOS werden hier kurz beschrieben. Erstens: In gewisser Weise beginnt der Eisprung im Gehirn. Wenn es in bestimmten Bereichen des Gehirns Probleme gibt, kann das deinen Menstruationszyklus beeinflussen. Eine gehirnbezogene Ursache für OD sind Störungen im Hypothalamus, einem Teil des Gehirns, der die Ovulation mitsteuert. Wenn dort körperlich etwas nicht stimmt – oder wenn du unter extremem Stress stehst, sehr viel Sport treibst und/oder über- oder untergewichtig bist – funktioniert er nicht richtig und kann dazu führen, dass der Eisprung ganz ausbleibt.
Zweitens kann OD auch durch hormonelle Probleme verursacht werden. Manche Frauen haben Schilddrüsenprobleme, die zu einer abnormalen Ovulation führen. Andere haben erhöhte Prolaktinwerte – ein Hormon, das stillende Mütter bilden und das eine normale Ovulation verhindern kann, manchmal sogar bei Frauen, die keine Kinder hatten.
Drittens kann OD auch durch Probleme mit der Ovulation selbst entstehen. Ein bekanntes Problem sind verringerte Eierstockreserven bei Frauen über 40. Ein selteneres Problem ist die vorzeitige Ovarialinsuffizienz (Eierstockversagen), die Frauen unter 40 am Eisprung hindert. Diese Fälle sind in der Regel am schwierigsten zu behandeln.
Symptome von Ovulationsstörungen
All diese Erkrankungen führen zu einer Reihe ähnlicher Symptome, darunter eine zu dicke oder zu dünne Gebärmutterschleimhaut, eine geringe Produktion von Zervixschleim und eine unzureichende Eizellreifung. Das wiederum verhindert eine normale Befruchtung oder Reifung der Eizelle.
Trotz all dieser Probleme haben die meisten Frauen mit Ovulationsstörungen tatsächlich einen Eisprung. Wichtig ist: Es gibt viele kostengünstige und natürliche Möglichkeiten, deine Chancen auf eine Schwangerschaft bei dieser Erkrankung zu erhöhen. Du kannst zum Beispiel deinen Ovulationszyklus mit Ovulationsteststreifen kennenlernen und bestätigen, dass du einen Eisprung hattest, indem du deine Basaltemperatur trackst oder Progesterontests verwendest. Die Premom-App kann dir helfen, deine Ovulationssignale und Symptome zu verfolgen, damit du deinen Zyklus besser verstehst. In den meisten Fällen macht eine Ovulationsstörung das Schwangerwerden schwierig, aber nicht unmöglich.
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